Ein einfaches Versprechen wird zu einem einzigartigen Erfolg

Für den 2011 im Alter von 95 Jahren verstorbenen Gründer des Mövenpick-Konzerns, Ueli Prager, war der Schlüssel zum Erfolg eine einfache Idee:

"Wir machen nichts Aussergewöhnliches", pflegte er zu sagen, "sondern wir sind bloss erfolgreich, weil wir ganz gewöhnliche Dinge ganz aussergewöhnlich tun."

Diese Philosophie war zu jener Zeit für die Gastronomie Europas revolutionär und führte zu einem neuartigen Verständnis von Gastfreundschaft. Und auch heute noch ist sie bei Mövenpick Hotels & Resorts das Erfolgsrezept. Mittlerweile zählt das internationale Unternehmen 100 bestehende und geplante Hotelprojekte, die alle bis zum Jahr 2015 in Betrieb genommen werden.

2015 Bis 2015 ist der Betrieb von 100 Hotels weltweit geplant, und bis Ende 2012 werden alle Mövenpick Hotels & Resorts komplett mit dem Green Globe-Zertifikat ausgezeichnet sein.
2010 Im Jahr 2010 erreichte die Hotelgruppe zum zweiten Mal in Folge Platz 1 im gehobenen Hotelsegment auf der Liste der European Hotel Guest Satisfaction Study (Umfrage zur Gästezufriedenheit in Hotels Europas) von J.D. Power and Associates.
2005 Bis 2005 expandierte Mövenpick Hotels & Resorts Hotels in Tansania und auf Mauritius, und auch die Märkte Asiens rückten in den Blick des Unternehmens. Erfolgreiche Eröffnungen in Thailand, Vietnam und den Philippinen folgten. Mitte 2011 eröffnete das Mövenpick Hotel in Bangalore in Indien.
2001 2001 wurden die ersten Häuser von Mövenpick Hotels & Resorts an der nordafrikanischen Küste, in Tunesien und Marokko, eröffnet. Zwei Jahre später verlieh man dem Schweizer Hotelunternehmen auf der Tourismusmesse „World Travel Market“ in London den Titel der „am schnellsten wachsenden Hotelgruppe im Nahen Osten“.
1999 Ein Jahr später übernahm Jean Gabriel Pérès die Leitung von Mövenpick Hotels & Resorts als President und CEO. Der neue Präsident, mit viel Erfahrung im Fünf-Sterne-Segment in Nahost und Asien, widmete sich zunächst der Umstrukturierung des Unternehmens. So wurden Hotels aus dem Portfolio verabschiedet, neue Standards eingeführt und die Expansion „in gesundem Mass“ angeschoben.
1998 1998 wurde das Unternehmen in vier getrennte Geschäftsbereiche aufgeteilt, um eine grössere Flexibilität zu erreichen: Mövenpick Hotels & Resorts, Mövenpick Restaurants, Mövenpick Wein und Mövenpick Fine Foods.
1992 1992 verkaufte Ueli Prager sein Unternehmen, welches sich heute im gemeinsamen Besitz der Mövenpick Holding (66.7%) und der Kingdom Group (33.3%) befindet. Der innovative Geist von Ueli Prager blieb aber weiterhin die Basis des Unternehmens.
1991 Das Unternehmen expandierte weiter und erweiterte sein Angebot um luxuriöse Nil-Kreuzfahrten. 1991 stach das Schiff HS Radamis unter der Mövenpick-Flagge zu seiner Jungfernfahrt zwischen Assuan und Luxor in See. Heute sind drei Mövenpick-Schiffe auf dem Nil und auf dem Nassersee in Betrieb.
1976 Prager erkannte das bedeutende Potential in Ägypten, und so eröffnete er im Jahr 1976 mit dem Mövenpick Hotel Jolie Ville das erste Haus ausserhalb Europas in Kairo, nicht weit entfernt von den Pyramiden. Es folgten weitere Hotels in Luxor und am Roten Meer. Dieser Region wurde bis dato von keinem Hotelier Beachtung geschenkt. Ueli Prager war 1976 einer der Ersten, der die heute üblichen Managementverträge in der Hotelbranche einführte. Schon bald wurden weitere Restaurants in New York, Toronto und in Deutschland eröffnet. Im Jahr 1986 folgte die Eröffnung des Mövenpick Peking, einmal mehr entgegen kritischer Stimmen, die den chinesischen Markt als zu schwierig einstuften.
1973 Mit der Eröffnung von zwei Häusern in der Schweiz werden Mövenpick Hotels & Resorts gegründet: Standorte sind in Zürich ganz in der Nähe des Flughafens und in Zürich-Regensdorf.
1966 Als Prager Anfang der 70er Jahre ins Hotelgeschäft einstieg, stand der Name Mövenpick bereits für hochwertige Gastronomie, moderne Mitarbeiterführung, Innovation und für ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Nach der Fertigstellung des Jolie Ville Motor Inn im Jahr 1966 bei Zürich wurde mit der Eröffnung zweier weiterer Hotels in Zürich, am Flughafen sowie im Ortsteil Regensdorf, schliesslich die Mövenpick Hotelgruppe gegründet. Hotels in Flughafennähe galten damals als unnötig, Prager hielt dies jedoch für eine gute Geschäftsidee, die niemand nutzte. Ueli Prager war seinen Mitbewerbern weit voraus, die sich in sehr begrenzten Rahmen und veralteten Traditionen bewegten.
1948 Die beachtliche Erfolgsgeschichte begann vor mehr als 60 Jahren, als Ueli Prager am Ufer des Zürichsees spazieren ging. Er beobachtete eine Möwe, die im Flug schnell und geschickt die beste Nahrung aufpickte. Prager war fasziniert und der Name für das Konzept der Mövenpick Restaurants war geboren: Speisen in bester Qualität ohne lange Wartezeiten und zu moderaten Preisen. Es war die richtige Idee zur richtigen Zeit. Sein erstes Restaurant eröffnete Ueli Prager im Juli 1948 in Zürich. Hier wurden "Luxusspeisen" wie Lachs, Hummer und Austern angeboten zu Preisen, die der Gast gerne bezahlen wollte. Dieses Konzept war nur eine von zahlreichen weiteren Innovationen.

Neues wurde auf die Karte gesetzt, wie das Currygericht „Riz Casimir“ – scharf gewürzte Speisen waren damals unbekannt in der Schweiz. Auch liess Prager offenen Wein pro Glas ausschenken – zu seiner Zeit ganz und gar unüblich. Grossen Wert legte Prager auch auf die Schulung seiner Mitarbeiter, was ausserhalb der Vereinigten Staaten eher eine ungewöhnliche Idee war. Mit dem Ausbau des Schweizer Autobahn-Netzes nutzte Prager die Gelegenheit, um auch hungrige Autofahrer rasch zu versorgen.